FAQ Medienschule

FAQs (Häufig gestellte Fragen) zum Thema Medienschule

Die Antwort lässt sich mit der Pfleiltaste aufklappen.

Was bedeuten die Zeichen an den Türen?

Die Schule ist aufgeteilt in Bereiche mit freier Mediennutzung (z.B. Schulhof, Mensa, Flure) und Bereiche, in denen Medien mit der Zustimmung des Lehrers/der Lehrerin benutzt werden dürfen. Wir haben an der Schule das generelle Handyverbot aufgehoben und damit bisher gute Erfahrungen gemacht.

Wie viele Computer hat die Schule?

Die Schule verfügt derzeit (Ende August 2015) im Unterrichtsbereich über etwa 35 Desktop-Computer, darunter 28 in Computerräumen, etwa 5 Laptops und 79 Tablet-Computer. Im Verwaltungsbereich arbeiten ca. 15 Rechner.

Über welche Medien verfügt die Schule?

Die Medienausstattung ist vielfältig: Da sind die Schulbücher zu nennen, die für jeden Schüler/jede Schülerin zur Verfügung stehen. Wir verfügen über eine reichhaltige und von Schülerinnen und Schülern selbstverwaltete Schülerbibliothek. Jeder Unterrichtsraum ist mit einem OHP und einem fest installierten Beamer ausgestattet. Der ganze Bereich der Klassen- und Fachräume der Schule ist mit WLAN ausgestattet. Spezielle Medien sind in vielen Fachbereichen vorhanden, z.B. Projektoren, Kameras usw.). Darüber hinaus hat die Schule eine vielfältige Ausstattung mit Desktop-Computern.

Wer darf die Medien der Schule nutzen?

Viele Medien werden von Schülerinnen und Schülern mitgebracht (Smartphone, Handys). Durch die Aufhebung des Handyverbots ermöglichen wir die Nutzung in der Schule und nutzen damit die Ausstattung, die viele bereits haben, indem wir über WLAN-Zugang die Nutzung fördern. Die schuleigenen Geräte werden mehr und mehr in die Nutzung der Schülerinnen und Schüler gegeben. Immer mehr Computer sind keine reinen Demonstrationsmedien mehr, sondern sollen direkt beim Lernen der Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden, besonders die Tablet-PCs. Ohnehin findet ja eine solche Mediennutzung im Bereich der Bücher längst statt. In der heutigen Zeit müssen auch die elektronischen Medien in dieser Weise einbezogen werden.

Welche Medien kann man ausleihen?

Seit langem schon die Bücher der Schülerbiliothek. Auch bei den schuleigenen Tablet-PCs kommen wir zu einem Ausleihsystem. Derzeit werden diese Medien von Lehrerinnen und Lehrern sowie von einzelnen Schülerinnen und Schülern ausgeliehen. Das Ausleihsystem ist im Aufbau und wird von unserem schulischen System IServ unterstützt.

Was heißt BYOD?

BYOD bedeutet Bring Your Own Device, also: bring dein eigenes Gerät mit. Das Konzept geht von der Tatsache aus, dass beinah alle von uns mindestens einen leistungsfähigen Computer wie zum Beispiel ein Smartphone bei sich haben. Die Möglichkeiten, die solche Geräte mitbringen, sollen in Schule und Unterricht genutzt werden. Kaum jemand wird heute zum Bespiel eine Zeitmessung bei einem Schülerexperiment im Physikunterricht mit einer Armbanduhr machen. Die meisten nutzen ihr Handy oder Smartphone. Das Nachschlagen in Lexika ist darüber ebenfalls problemlos möglich. Unterrichtsergebnisse können mit der Foto-Funktion leicht festgehalten werden. Dies sind nur ganz einfache Beispiele, die ohne weiteren Aufwand tägliche Praxis sein können.

Warum sind die Räume mit Beamern ausgestattet?

Alle Unterrichtsräume haben einen fest installierten Beamer als Grundausstattung. Auf diese Weise können Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schülerinnen und Schüler Materialien und Ergebnisse ihrer Arbeit der ganzen Klasse oder dem ganzen Kurs zur Verfügung stellen. Unterrichtsfilme werden über die Beamer gezeigt, auch kann über Vidokonferenz Kontakt zu unseren Partnern in anderen Ländern aufgenommen werden. Die Beamer sind die Grundvoraussetzung, um solche Möglichkeiten zu nutzen.

Was bedeutet „Medienschule“ für Sie?

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, nämlich die Forderung, dass Schule sich mit dem befassen muss, womit wir alle täglich umgehen: mit Medien. Schule muss die damit gegebenen Möglichkeiten nutzen und hat auch Aufgaben der Medienerziehung.

Wie gehen Sie selbst mit Medien um?

Medien sind ein selbstverständlicher Bestandteil meines Lebens. Sie können bei vielem helfen und sind unverzichtbares Arbeitsmittel. Sie eröffnen neue Welten und bieten vielfältige Kontaktmöglichkeiten.

Was sollen Schülerinnen und Schüler mit Medien lernen?

Die schulische Pädagogik drückt das aus als „Medienkompetenz“. Dazu zählt natürlich 1., dass Schülerinnen und Schüler die Medien nutzen lernen sollen. Oft wird behauptet, dass Kinder und Jgendliche das ohnehin könnten, und zwar besser als die Erwachsenen. Erfahrungsgemäß betrifft dies nur bestimmte Bereiche wie Spiele und einige Bereiche der Kommunikation. Hier kann an die Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler angeknüpft werden. Medien leisten aber viel mehr. In vielen anderen Bereichen der Nutzung, zum Beispiel bei der Recherche, bei der Nutzung der Möglichkeiten aktueller Textverarbeitungen, bei vielen weiteren Programmen und bei der Programmierung ergbit sich vieles nicht intuitiv, sondern muss gelernt werden. 2. Wir sind von vielen Medienprodukten umgeben, die uns umwerben, und zu Aktionen veranlassen wollen, die eigentlich nicht gut für uns sind. Wir müssen also kritisch mit den Angeboten umgehen lernen. 3. Dazu brauchen wir Wissen darüber, wie die Medien zu uns kommen, wer mit welchem Interesse uns ein scheinbar selbstloses Angebot macht. Schließlich sollten wir 4. uns alle erarbeiten, dass wir den Medien nicht ausgeliefert sind, sondern sie bewusst zur eigenen Lebensgestaltung und zu sinnvollen gemeinschaftlichen Angelegenheiten einsetzen. In unserem Medienkonzept versuchen wir diese Anforderungen auf die einzelnen Fächer zu beziehen.

Was ist eine Tabletklasse?

In der Tabletklasse wird der Unterricht in den meisten Fächern und in vielen Stunden mit Unterstützung von Tablets durchgeführt, die die Eltern der Schülerinnen und Schüler angeschafft haben.

Was ist IServ?

IServ ist ein speziell für Schulen entwickeltes und von der Stadt Duisburg zur Verfügung gestelltes Verwaltungsprogramm für Schulen. Die Nutzung des IServ wird von der Schule ermöglicht und berechtigt zu einer eigenen schulischen eMail-Adresse, der Nutzung eines begrenzten Speicherplatzes und weiteres Features des Systems. Die am Schulleben Beteiligten können so schnell kontaktiert und mit Materialien versorgt werden. Die Verwaltung des IServ geschieht teilweise durch Fernwartung von außen. So wird auch sichergestellt, dass unerlaubte Nutzung verhindert wird.

Wie werden die Computer der Schule verwaltet?

Im pädagogischen Bereich über die Verwaltungssoftware IServ, durch ein Supportsystem des Schulträgers sowie durch die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung der Schule.

Wie werden die Computer der Schule genutzt?

Mehr und mehr im Unterricht. Die gesteckten Ziele sind noch lange nicht erreicht. Das ist in Deutschland aber auch nicht einfach, denn – wie die ICILS-Studie zeigt – liegt die Computernutzung im Unterricht über alle Fachbereiche hinweg etwa 20 Punkte unter dem Durchschnitt der untersuchten Länder. An der Schule haben wir insgesamt ein durchaus computerfreundlicheres Klima. Dennoch gibt es einige Skeptiker, Abwartende und auch viele Hindernisse. Wir setzen darauf, dass auch Lehrerinnen und Lehrer über ihre eigenen Geräte verfügen und dass sie dann, wenn ihnen der Computereinsatz im Unterricht erleichtert wird, die Vorzüge der Technik wahrnehmen werden.

Was sind die Ziele der Medienschule?

In der Medienschule soll die Verwendung von Medien in der Schule zur Selbstverständlichkeit werden. Als ersten Schritt haben wir uns vom allgemeinen Handy-Verbot verabschiedet. Die Anbindung an das Internet als dem weltweit großen Verbinder zwischen den computerbasierten Medien realisieren wir durch die W-LAN-Vernetzung der Schule. Auch hier können wir uns deutlich weitere Ausbaustufen vorstellen. Die fest installierten Beamer in den Klassen und Kursräumen sind auch mit relativ guten Lautsprechern versehen, um die aktuellen Möglichkeiten nutzen zu können. Die Technik ist aber nur die Voraussetzung dafür, dass Medien viel stärker als bisher zum selbstverständlichen Unterrichtsmittel werden. Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, in der Schule ihre Medienkompetenz zu entwickeln, um kompetent, selbstbewusst, kritisch und kreativ mit Medien umzugehen.

Wie sind Schülerinnen und Schüler an der Medienschule beteiligt?

Zunächst einmal dadurch, dass alle über das Konzept BYOD mit ihren eigenen Fähigkeiten zum Zuge kommen sollen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten zum Engagement. In speziellen AGs (Bibliothek, Medienscouts, Technik, Computer usw.) wie auch in Unterrichtsprojekten können sich Schülerinnen und Schüler besonders intensiv beteiligen.

Was sind Medienscouts?

Medienscouts sind Schülerinnen und Schüler, die ihre Mitschüler im Mediengebrauch begleiten und unterstützen. Am Krupp-Gymnasium existiert dazu eine Arbeitsgemeinschaft. In einem Landesprogramm unter Beteiligung der Landesanstalt für Medien werden Schülerinnen und Schüler sowie begleitend Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet, Schülerinnen und Schüler im Medienbereich zu begleiten. Die Ausbildung läuft bis etwa Ende 2015.

Wie wird die Schule als Medienschule unterstützt?

Das Krupp-Gymnasium ist Teil des Projekts „Lernen 25“ zur Förderung von BYOD an Schulen der Stadt. In diesem Zusammenhang sind wir Pilotschule. Die Schule vernetzt sich stark mit anderen Schulen, die sich auf einen ähnlichen Weg gemacht haben, mit der Universität Duisburg/Essen, der Stadt Duisburg sowie dem Schulmedienzentrum.

Warum ist das Internet manchmal so langsam?

Eigentlich ist die Internetanbindung der Schule derzeit insgesamt viel zu langsam. Der Datendurchsatz liegt weit unterhalb dessen, was die Nachbarn der Schule über einen einfachen privaten Anschluss erreichen können.Eine Abhilfe für diese ärgerliche Tatsache soll durch die Stadt Duisburg erreicht werden und ist dringend nötig. Wegen des geringen Datendurchsatzes kommt es leider derzeit zu Zusammenbrüchen und es müssen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, damit das Netz nicht durch Überlastung zusammenbricht.

Wer kann das WLAN der Schule nutzen?

Das WLAN der Schule ist gesichert und wird über den IServ verwaltet. So kann jede und jeder, die oder der über den IServ die Berechtigung hat, das WLAN der Schule und damt zum Besipiel die schulische Internetanbindung der Schule nutzen.

Wie werden Medien im Unterricht genutzt?

Medien sind einerseits Unterrichtsgegenstand. Wissen über Medien ist wichtig, um sie sicher und selbstbewusst nutzen zu können. Wem gehört eigentlich Facebook? Wie kann Google seine Dienste kostenfrei anbieten und dennoch riesige Gewinne machen? Das sind u.a. Fragen, denen wir nachgehen müssen. Andererseits sind Medien ein wichtiges Unterrichtsmittel. Sie erleichtern das Lehren und Lernen und tragen nicht nur zur Veranschaulichung, sondern auch zur Vermittlung allgemein bei.

Wie werden die Lehrerinnen und Lehrer auf die Medienschule vorbereitet?

Einerseits bringen Lehrerinnen und Lehrer wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten in Bezug auf Medien schon mit, und diese sollen bewusst eingebracht und genutzt werden. Die LehrerInnen der Schule stellen sich gegenseitig gute erfahrungen mit dem Medieneinsatz vor und unterstützen sich gegenseitig. Darüber hinaus werden vielfältige Möglichkeiten der Fortbildung genutzt. Lehrerinnen und Lehrer arbeiten sich in Programme, Handhabung von Geräten und in die Methodik und Didaktik der Medien ein. Sie vernetzen sich mit anderen Schulen, um auch von anderen erfahrungen zu profitieren.

Wie werden die Schülerinnen und Schüler auf die Medienschule vorbereitet?

Nach den Lehrplänen aller Fächer ist die Medienerziehung eine Querschnittsaufgabe. In unserem Medienkonzept sind die Aufgaben der einzelnen Fächer definiert. Zu Beginn der Schulzeit erhalten die Schülerinnen eine Einführung in den IServ, damit sie die schuleigenen Systeme nutzen können. Die Medienscouts stehen hilfreich zur Seite.

Wie soll die Medienschule weiter ausgebaut werden?

Wichtige Ziele der nächsten Zeit sind: 1. Sicherung des WLAN-Betriebs durch eine höhere Breitbandigkeit, 2. Integration der schuleigenen mobilen Endgeräte in ein Verwaltungssystem, 3. Erweiterung der Ausleihmöglichkeiten auf eine Anzahl, die der Schülerschaft einer ganzen Jahrgangsstufe entspricht (ca. 125 Geräte), 4. Ausbildung der Medienscouts, 5. weitere Fortbildung des Kollegiums, 6. Präsentation des bisher Erreichten in der Öffentlichkeit.

Wo kann man erste Ergebnisse der Medienschule sehen?

Wenn man in die Schule kommt, fallen die Schilder auf, die die Nutzung eigener Geräte regeln. In den Unterrichtsräumen muss man an die Decken sehen: Dort ist der Beamer der Klasse aufgehängt. In vielen Räumen sind außerdem die Access-Points des WLAN installiert. In der Schule findet man einen Bibliotheksraum, Informatikräume usw. In der Biologie-Sammlung kann man mit Hilfe von OCR-Codes die Ausstellungsstücke eingeordnet und kommentiert erhalten. Bei regelmäßigen Ausstellungen im Aula- bzw. Sekretariatsfoyer kann man meist ebenfalls OCR-Codes nutzen.

Wie geht die Schule mit den Gefahren des Medieneinsatzes um?

Die Schule nutzt die gegebenen technischen Möglichkeiten, um ihrer Verantwortung zum Schutz der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Es existiert eine Nutzungsordnung für die Medien in der Schule sowie eine Nutzungsordnung für das System IServ. Die Festlegungen der Gesetze und der Schulordnung gelten natürlich auch im Medienbereich. Die Schülerinnen und Schüler werden auf die Gefahren in den Medien im Unterricht aufmerksam gemacht. Natürlich reagiert die Schule auf Verstöße, wenn sie ihr bekannt werden. Durch regelmäßige Veranstaltungen wird die Zusammenarbeit mit der Elternschaft in diesem Bereich gepflegt.

Wie werden die Eltern in die Medienschule einbezogen?

Die Elternschaft hat besonders durch die Beteiligung des Fördervereins der Schule das Projekt großzügig unterstützt. Die Schulpflegschaft wird regelmäßig über die Fortschritte informiert. Regelmäßige Veranstaltungen zum Jugendmedienschutz und Erziehungsfragen in diesem Zusammenhang sollen die Zusammenarbeit mit der Elternschaft fördern.

Was tut die Schule gegen den Missbrauch von Medien?

Zunächst gilt die Aufsichtspflicht der Lehrenden und anderen Beautragter natürlich auch für die Medien und deren Nutzung in der Schule. Die Schule sichert sich im Rahmen der Möglichkeiten technisch gegen Missbrauch ab. Verstöße werden von der Schule verfolgt. Über die üblichen Kooperationen mit Polizei und Jugendamt hinaus besteht eine intensivere Zusammenarbeit im Zusammenhang mit den Medien.

Was sind jetzige Projekte zum Ausbau der Medienschule?

Derzeit erweitern wir unseren Bestand an Tablets. Sie sollen demnächst auch an Schülerinnen und Schüler ausleihbar sein. Kolleginnen und Kollegen bilden sich zu verschiedenen Bereichen fort. Die Medienscouts befinden sich in der Ausbildung. Videokonferenzen mit unseren Partnerschulen im Ausland sind verabredet und sollen erprobt werden.

Wie werden die Computer der Schule gesichert?

Die Schule verfügt über geeignete Sicherungsmaßnahmen im Gebäude. Die Geräte werden mit einer festen Gravur als eigentum der Stadt Duisburg gesichert. Bei der Ausleihe sind sie im System fest mit dem Ausleihenden identifiziert.

Sollen die Tablets und Computer an die Stelle der Bücher treten?

Die bisherigen Erfahrungen mit den Medien in allen Bereichen zeigen, dass wichtige Leitmedien nicht ersetzt, sondern durch neue Medien ergänzt werden. Das Buch ist weiterhin ein wichtiges Medium für die Schule. Die Arbeit mit Büchern und Texten ist für Schule, Studium und Ausbildung unverzichtbar.