Ergebnisse der Qualitätsanalyse

Wir machen gute Schule. Die Ergebnisse des Qualitätsberichts 2011 für das Krupp-Gymnasium Duisburg Europaschule finden Sie in diesem Bericht.

  • Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern hervorragende Ergebnisse. (1)
  • Wir gestalten Übergänge: Wir nehmen die in der Grundschule erworbenen Fertigkeiten auf und stellen Verbindungen zu Studium und Beruf her. (2)
  • Wir machen guten Unterricht. (3)
  • Wir fördern systematisch besondere Begabungen wie auch leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler. (4)
  • Wir haben ein funktionierendes Unterstützungssystem der Beratung bei persönlichen und schulischen Problemen. (5)
  • Wir pflegen eine lebendige und wertschätzende Schulkultur. (6)
  • Wir kooperieren erfolgreich mit vielen außerschulischen Partnern. (7)
  • Wir überprüfen die Qualität unserer Arbeit regelmäßig und arbeiten systematisch unter Beteiligung der Schülerinnen und Schüler wie der Eltern an der Optimierung der Schule. (8)
  • Wir erreichen ein Höchstmaß an Zufriedenheit aller am Schulleben Beteiligten. (9)


Zu 1) „Im Rahmen einer breit gefächerten Teilnahme an Wettbewerben in den Bereichen der Fächer Deutsch, Mathematik und der Naturwissenschaften, der Sprachen und des Sports erzielen die Schülerinnen und Schüler des Krupp-Gymnasiums z. T. hervorragende Ergebnisse und werden von der Schule umfassend unterstützt.“ (Bericht S. 6)

„Das Ziel, den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur selbstständigen Arbeit zu geben und damit auch eine Veränderung der Lehrerrolle im Regelunterricht zu erreichen (Lehrer als Moderator von Lernprozessen, die die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbst aktiv gestalten), wurde in den gesehenen 40 Unterrichtssequenzen erfreulich oft erreicht. Auch in den Interviews mit Eltern und Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, dass selbstständiges Lernen und Teamarbeit im alltäglichen Unterrichtsgeschehen ihren festen Platz haben.

Anstrengungsbereitschaft wird nicht nur durch die Teilnahme an Wettbewerben sondern auch durch gezielte Fördermaßnahmen für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler (z.B. „individuelles Springen“, „Drehtürmodell“, bilingualer Unterricht, Auslandspraktika, CertiLingua) von der Schule systematisch gefördert.“ (ebenda)

Zu 2) „Die Schule fördert die personalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler systematisch in vielfältiger und vorbildlicher Weise, indem sie Selbstständigkeit und Selbstvertrauen fördert, zur Übernahme von Verantwortung erzieht, zu Toleranz verpflichtet, Konfliktfähigkeit ausbildet und zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben auffordert.“ (Bericht S. 6)

Zu 3) „Der eingesehene Unterricht zeigte, dass die Schule in allen drei über die 40 Unterrichtsbesuche bewerteten Aspekten (2.3 „Fachliche und didaktische Gestaltung“, 2.4 „Unterstützung eines aktiven Lernprozesses“ und 2.5 „Lernumgebung und Lernatmosphäre“) gute Grundlagen für erfolgreichen Unterricht schafft.“

„Das (…) Diagramm verdeutlicht die im Unterricht des Krupp-Gymnasiums etablierten kooperativen Lernformen der Partner- und Gruppenarbeit. Dabei war Gruppenarbeit in mehr als 50% der 40 eingesehenen Unterrichtssequenzen mit einem Zeitanteil von 39% zu beobachten. Die Schülerinnen und Schüler zeigten, dass sie in differenzierten Formen der Partner- und Gruppenarbeit geübt sind.“ (S. 36)

Vergleich der Schule mit dem Durchschnitt der Schulformen nach der letzten Veröffentlichung der Ergebnisse

Zu 4) „Mit dem an der Schule praktizierten Förderkonzept sind am Krupp-Gymnasium wichtige Einzelkomponenten zur Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler vorhanden. Es ist Zielsetzung der Schule, auf Grundlage einer vereinheitlichten Diagnose und transparenten Dokumentation eine Förderplanung zu erstellen, die in zunehmendem Maße von den Schülerinnen und Schülern selbst gesteuert wird.“

„Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen gelingt über die Teilnahme an Wettbewerben und außerunterrichtlichen Projekten sowie durch anspruchsvolle Angebote (z. B. bilingualer Unterricht, CertiLingua) in vorbildlicher Weise.“ (Bericht S. 8)

Zu 5) „Die Leseförderung (Schülerbibliothek) sowie die Beratung für persönliche und schulische Probleme (Schullaufbahnberatung) wurden vom Qualitätsteam ebenso als vorbildlich realisiert wahrgenommen.“ (Bericht S. 8)

Zu 6) „Die Lehrpersonen schaffen ein lern- und leistungsförderndes Klassenklima. Sie unterstützen die Schülerinnen und Schüler durch Ermutigung und Anerkennung. Die Schule stellt die Entwicklung verbindlicher Verhaltensregeln und ihre Einhaltung sowohl durch eine klar strukturierte und sprachlich adressatenbezogene Schulordnung als auch durch konsequente Reaktion auf Regelverstöße durch das gesamte Kollegium sicher. Der Unterricht verlief störungsarm, der Umgang in der Klasse und im Gebäude ist respektvoll, ausgrenzendes Verhalten wird nicht akzeptiert.

Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich von den Lehrkräften ernst genommen und fair behandelt und werden genauso wie die engagierte Elternschaft durch geeignete Einrichtungen in die Gestaltung des Schulalltags und auch in die Schulentwicklungsarbeit mit einbezogen. Alle am Schulleben Beteiligten werden regelmäßig über Beschlüsse der einzelnen Gremien informiert.“ (S. 9)

Zu 7) „In den Dokumenten sowie beim Schulbesuch war erkennbar, dass am Krupp-Gymnasium eine lebendige und wertschätzende Schulgemeinschaft mit vielfältigen Bindungen zum Schulort gepflegt wird. Die Schule kooperiert in vorbildlicher Weise mit Schulen der Region, sowohl bezogen auf die Zusammenarbeit mit Grundschulen als auch bezogen auf das Angebot für die gymnasiale Oberstufe, insbesondere in den MINT-Fächern. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg Essen und der Ruhr Universität Bochum. Dieses führt gerade bei der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern zu Möglichkeiten, die eine Schule allein nicht immer bieten kann. Die breit aufgestellte Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Kirche, der niederrheinischen Musikschule und zahlreichen weiteren Organisationen bereichert das Schulleben am Krupp-Gymnasium in vorbildlicher Weise.

Zu 8) „Die Schule arbeitet im Rahmen der Schulprogrammarbeit an Aspekten des schulinternen Curriculums (z. B. Methodencurriculum, individuelle Förderung). Die Wirksamkeit der Schulprogrammarbeit wird u. a. durch SEIS (alle drei Jahre) regelmäßig überprüft.

Zahlreiche „kleinere Evaluationen“ werden ebenfalls anlassbezogen durchgeführt und ermöglichen der Schule aktuelle Analysen des Ist-Zustandes auf Grundlage vorhandener Daten. Die Ergebnisse der schulinternen Evaluationen werden schulweit in vorbildlicher Weise kommuniziert und sind in den ausgewiesenen Stärken und Schwächen allen Beteiligten bekannt.“ (Bericht S. 11)

Zu 9) „Alle im Rahmen der Qualitätsanalyse befragten Interviewgruppen äußerten ihre hohe Zufriedenheit und Identifikation mit der Schule. Auf noch vorhandene Entwicklungsfelder, die aus der jeweiligen Sicht bestehen, wurde in konstruktiv-kritischer Weise hingewiesen.“