Südafrika – über die Schule hinaus

Nach den Sommerferien wurden wir (Zehra aus der EP und Janset aus der Q1) von Lennart Wallrich, einem Mitarbeiter der Kindernothilfe, angeschrieben und gefragt, ob wir Lust hätten einen Austausch mit Südafrikanern zum Thema „Lebenswerte Städte“ zu organisieren. – Gesagt getan!
Nach wochenlanger Planung kamen die Gäste aus Durban (Südafrika) am 07.10.2018 zu uns und wurden mit einem großen Frühstück bei uns im SV-Raum begrüßt. Schon dort haben wir ersten Kontakt aufgebaut und uns natürlich auf Englisch verständigt. Nach dem Frühstück waren wir schon bei unserem ersten Programmpunkt: dem Samenbombenbau. Wir haben kleine Kugeln aus Erde, Ton, Samen und Wasser gemischt. Diese wurden dann zum Trocknen ausgelegt und können dann im trockenen Zustand in die Natur geworfen werden. Aus ihnen entstehen dann nach Zufall neue schöne Pflanzen die unsere Städte lebenswerter machen.
Anschließend wollten wir unseren neuen Freunden auch unsere Stadt zeigen. Mit dem Bus ging es dann für die sechs Gäste aus Südafrika, vier SV-ler und zwei Mitarbeiter von der Kindernothilfe nach Duisburg.
Dort haben wir Ihnen die Innenstadt gezeigt und fleißig Geschenke für die Familien Zuhause eingekauft. Nach dem ganzen Einkaufen wurden wir hungrig und suchten ein Restaurant auf. Kurze Zeit später saßen wir in einem türkischen Restaurant und aßen Döner. Abschließend waren wir noch einen Kakao trinken und fuhren zurück zur Schule.
Dort haben schon unsere Eltern auf uns gewartet. Denn jeder Gast hat bei einem Schüler bzw, Lehrer vom Krupp übernachtet. Auch wir nahmen zwei Gäste auf und starteten unser Abendprogramm. Zuhause angekommen wurde getanzt, gelacht und viel erzählt.
Am nächsten Tag gingen die Gäste durch die Klassen und haben mit einem Video über ihre Heimatstadt und ihre Probleme vor Ort geredet.
Danach haben wir Ihnen die schönen und schlechten Orte von Rheinhausen gezeigt. Vom Problemhaus bis hin zum Volkspark haben wir die Punkte besichtigt. Um den Gästen die Frage zu beantworten wieso denn in Rheinhausen so viele Ausländer wohnen, fuhren wir zum Landschaftspark. Bis zu der obersten Plattform sind wir geklettert und genossen oben die schöne Aussicht.
Am nächsten Tag ging es für uns nach Marxloh. Zu Beginn haben wir die große Moschee besichtigt. Danach haben wir den Stadtteil an sich erkundet und anschließend aßen wir eine typisch türkische Süßspeise: Baklava!
Am Wochenende erwartete uns dann eine internationale Jugendkonferenz mit weiteren Gästen aus Kolumbien. Auch deutschlandweit konnten wir Freundschaften bis nach Berlin, Hamburg, dem Schwarzwald, etc. schließen. Am Sonntag haben wir uns dann verabschiedet aber eines war uns klar: Es ist kein Abschied für immer!
Janset Kaya (Q1)

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