Irland ist nicht Irrland

„Was??? – Wir fahren nach Irland?“ Da staunte die 5a nicht schlecht, als Klassenlehrerin Heike Kirstein das Ziel des nächsten Wandertags bekannt gab. „Ist das nicht viel zu weit?“ – Nein, denn das Irrland – eine Bauernhof-Erlebnisoase – liegt in Kevelaer, nur eine knappe Busstunde von Rheinhausen entfernt.
Zusammen mit der 6a und Klassenlehrer Markus Scheitler und begleitet von Benedikte Herrmann machte sich die 5a am Donnerstag, den 12. April, auf den Weg, um die vielfältigen Spiel-, Spaß-, Tobe-, Natur- und Gemeinschaftserleb-
nisse zu erfahren, die das Irrland zu bieten hat.
Im Park angekommen studierten die Kinder die Übersichtspläne und diskutierten, mit welcher Attraktion sie den Tag beginnen wollten. Natürlich waren die Vorstellungen unterschiedlich und sie mussten sich absprechen und auf ein Programm einigen. Aber schnell merkten sie, dass eigentlich alle Angebote interessant waren und dass das Spielen und Erkunden in der Gemeinschaft großen Spaß macht, wobei es dann fast egal ist, was genau unternommen wird.
Zu Beginn des Tages versteckte sich die Sonne noch hinter Frühnebel und es war recht kalt. Doch wenn man hüpft, springt, läuft, klettert und immer in Bewegung ist, merkt man das ja gar nicht! Später jedoch setzte die Sonne sich immer mehr durch, so dass sich die Schülerinnen und Schüler bei frühsommerlichen Temperaturen sogar mit Wasserspielen vergnügen konnten.
Und für alle viel zu schnell war auf einmal die Abfahrtszeit erreicht. Auf der Heimreise erzählten die etwas müde, aber sehr glücklich aussehenden Kinder, was ihnen besonders gut gefallen hat:
Cassandra fand einfach alles toll, Julia fand alles cool. Benita hat gerne im Heuhaufen gespielt. Die Teppichrutsche und das Kettcarfahren hat es Levin, Alican, Lejs und Cemal besonders angetan, während Melis, Irem und Gaye das Papageien-Flugzeug mit betrunkenen Robotern und wackelnden Wänden super fanden. Thomas, Tülin, Tim, Julien und Seyyid waren vom Disco-Flugzeug begeistert. Dort konnte man Musik hören, mit dem Tower funken und am Ende aus dem Flugzeug rutschen. Den Tower mit seinen vielen tollen Rutschen fanden Florian, Daniel, Tom, Kevin und Said ausgesprochen interessant. Azra, Nela, Atiye, Jonathan und Julien hatten besonders viel Spaß in der riesigen Halle, in der man mit übergroßen Legosteinen bauen konnte. Die großen Hüpfkissen wurden von Halil und Ilyas favorisiert, während Sude und Melek gerne auf den mit Wasser gefüllten Pyramiden herumtobten. Gülüstan war vom römischen (Spiel-)Bergwerk fasziniert und Daniel von der Affeninsel. Bei einem großen Teil der Sechstklässler war das Spielen rund ums Wasser mit und auf Flößen und das Toben auf einem riesigen Strohballenhaufen das Highlight: Tobi, Nele, Charlize, Talia, Manolya, Azra, Maja, David, Hannes, Marlen, Meret, Emilia, Joelle, Jannik, Basti, Sebi, Fine und Lucie waren mit Begeisterung dabei. Emil, Selin und Doris wollten lieber Go-Kart fahren, Talia und Niro im Indoor-Spielplatz Fangen spielen und Lynn schlug auf den Hüpfkissen einen Salto nach dem anderen.
Dieser wahrlich actionreiche Ausflug hat Schülern und Lehrern sehr gut gefallen und wird zur Nachahmung empfohlen.
Heike Kirstein

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