Exkursion der Q2 nach Essen

Am Montag, den 29.08.2016 ging es für die Q2-Erdkundekurse von Frau Dreischärf und Herrn Scheitler auf eine Exkursion in die größte Stadt des Ruhrgebiets. Im Mittelpunkt stand die Beurteilung und Bewertung unterschiedlicher Wohngebiete in der Stadt Essen. Anhand von vier Standorten haben wir einerseits die Qualität unterschiedlicher Stadtteile kennen und beurteilen gelernt, andererseits aber auch eine Zeitreise durch die Geschichte von Kohle und Stahl im Ruhrgebiet unternommen.
An der Zeche Zollverein wurden wir noch mit Nieselregen begrüßt.
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Die Aussicht von der Besucherterrasse war schon mal imposanter! Leider war das Schalker Stadion bei diesem Wetter gar nicht zu sehen… Gegenüber dem Förderturm jedoch wurde das Wohngebiet Schonnebeck genauestens unter die Lupe genommen.

Das Wetter klarte auf, als wir nach längerer Irrfahrt durch einige der schönsten Baustellen der Stadt Essen endlich die Gartenstadt Margarethenhöhe erreichten. Die von Margarethe Krupp 1924 gestiftete Siedlung steht zu Recht unter Denkmalschutz und ist in ihrem Erscheinungsbild der Margarethensiedlung in Duisburg-Rheinhausen sogar noch um eine kleine Nasenlänge voraus.

Zum Abschluss ging es zur Villa Hügel, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Krupp. Oberhalb des Hügelparks befindet sich die Siedlung Brandenbusch, die Anfang des 19. Jahrhunderts extra für die bis zu 600 Bediensteten der Villa angelegt worden war.

Ebenso wie die Qualität der Wohngebiete – angefangen von den engen Arbeitersiedlung gegenüber der Zeche Zollverein bis hin zur luxuriösen und repräsentativen Villa Hügel – änderte sich auch das Wetter auf unserer Exkursion stetig zum Besseren. Die Veranstaltung endete höchst angemessen im strahlenden Sonnenschein auf der Terrasse der Villa mit Blick auf den Baldeneysee!

Scheitler

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