14 Teams beim Bolyai-Mathewettbewerb

Heute fand der Internationale Bolyai-Mathewettbewerb statt. Dieser Team-Wettbewerb wurde in Ungarn erfunden. Seit einigen Jahren wird er auch in Deutschland durchgeführt. Das Krupp-Gymnasium ist seit 2017 dabei. Heute arbeiteten 14 Viererteams aus den Jahrgangsstufen 5, 6, 7, 8, Q1 und Q2 intensiv an den anspruchsvollen und kniffligen Aufgaben. Manche konnte man mit logischem Denken lösen. Es kamen aber auch zahlreiche schwierige, innermathematische Aufgaben vor.

Die Fünftklässler mussten beispielsweise folgende Aufgabe lösen: „Die Füchse Bau, Hau und Kau unterhalten sich. Hau meint, Bau sei nicht der schlaueste unter ihnen. Bau sagt: „Ich bin schlauer als Hau.“ Kau meint, Bau sei schlauer als er. Sicher ist, dass der Schlaueste von ihnen lügt. Die anderen sagen die Wahrheit. Alle Füchse sind unterschiedlich schlau.“ Dann werden fünf verschiedene Antwortmöglichkeiten angeboten, hier z.B. Bau ist am schlauesten, Kau ist am schlauesten, Hau ist schlauer als Bau, Hau ist am schlauesten oder Bau ist schlauer als Hau. Interessant ist, dass nicht genau eine Antwort richtig sein muss. Von null bis fünf richtigen Antworten ist alles möglich. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad enorm!

Eifrig diskutierten Emily, Lilly, Niclas und Robin aus der 5a über diese Aufgabe, viele Argumente wurden ausgetauscht, aber bis zum Ende konnten sie sich nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen. Auch in den anderen Gruppen ging es hoch her. Alleine oder zu zweit wurde vorgedacht oder auch manche Aufgabe arbeitsteilig gelöst. Die schwierigsten Aufgaben wurden im gesamten Team besprochen. Nach einer Stunde sah man viele hochrote Köpfe vom intensiven Denken. Keine Gruppe schaffte es, alle Aufgaben zu lösen. Aber in allen Gruppen wurden tolle Ideen entwickelt, aufgegriffen und weiter gesponnen. Höchst intensiv wurde Mathematik betrieben und das – trotz der Anstrengung – auch mit einem großen Spaßfaktor.

Gespannt warten Schülerinnen und Schüler und lehrerinnen und Lehrer nun auf die Ergebnisse, die schon in den nächsten Tagen herauskommen werden.

Heike Kirstein

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