Leid und Spaß in Berlin

Der Deutsch-LK der Q2 verbringt die laufende Woche in Berlin und setzt sich auf außergewöhnlichen Wegen mit deutscher Geschichte, Identität und Theater auseinander. Nach einer sehr gemütlichen Anfahrt mit dem Zug gab es am Sonntag zunächst einen Spaziergang durch den alten Westen, denn wir wohnen direkt am Bahnhof Zoo.

Der Montag war echte Arbeit, in der Gedenkstätte Hohenschönhausen ließen uns zwei Zeitzeugen und Opfer des DDR-Regimes an ihrem Schicksal teilhaben, was sehr eindrucksvoll und emotional war. Der anschließende Besuch des Stasimuseums schloss und rundete diesen Teil des Programms ab.

Der Abend stand im Zeichen des Drag. Im Deutschen Theater sahen wir mit „Ugly duckling“ einen unterhaltsamen Abend zu zahlreichen Facetten des Drag, also persönlichen, politischen und künstlerischen. Die Vorstellung begeisterte, stieß ab, ließ Fragen offen und ermöglichte Zugänge zu einer in Duisburg-Rheinhausen nicht besonders präsenten Lebens- und Kunstform.

Ein theaterpädagogischer Workshop zum Stück bestimmte den Dienstag. Wir entwickelten Szenen zur Thematik des Stücks, probten und klärten einige Fragen zum „duckling“, bevor der touristischere Teil der Kursfahrt losging.

Jost Enninger

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